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Praxisangebot / Behandlungsmethoden    
         
   

Per Gesetz sind dem Tierheilpraktiker bestimmte Methoden wie Impfen, Narko-tisieren, Operation, Einschläfern oder die Behandlung mit verschreibungs-pflichtigen Arzneimitteln verboten.
Als Tierhalter fragen Sie sich sicherlich: "Was bleibt denn dann noch?"
Oder: "Mein Tierheilpraktiker arbeitet homöopathisch - was heißt das eigent-lich?"
Auf dieser Seite finden Sie alphabetisch geordnet die gängigsten Behand-lungsmethoden der alternativen Tierheilkunde, die zum größten Teil auch in meiner Praxis zur Anwendung kommen.

   
         
Ableitungsverfahren    
         
   

Die Ableitungsverfahren gehören zu den wohl ältesten heilkundlichen Verfahren überhaupt: Schon Hippokrates (ca. 460 v.Chr.) wandte sie an, um den Blut- bzw. Flüssigkeitsstau aus Regionen des Körpers mit Kreis-laufstauungen und entzündlich bedingter Blutfülle abzuleiten. Die Methoden sind denkbar einfach: Wickel, Bäder, Teilpackungen, aber auch Reizverfahren wie die Behandlung mit Wärme oder Kälte. Jeder kennt sicherlich den altbewährten Wadenwickel zur Senkung des Fiebers, auch ein Saunagang zur Reinigung des Körpers von Giftstoffen zählt zu den Ableitungsverfahren (letzteres natürlich nur in der Humanheilkunde!).

   
         
Akupunktur    
         
   
Schon vor Jahrhunderten wurden in China, dem Ursprungsland der Akupunktur, bestimmte Punkte und Bahnen auf dem Körper festgelegt, die in direktem Zusammenhang mit den inneren Organen stehen. Bei Erkrankungen weisen diese Hautpunkte eine veränderte elektrische Leitfähigkeit auf und können somit sowohl zur Diagnose als auch zur Behandlung von Krankheiten genutzt werden. In der klassischen Form der Akupunktur geschieht dies mittels Metallnadeln. In jüngerer Zeit wurden aber auch weitere Methoden wie die Laser- und die Elektroakupunktur entwickelt, oder auch die Akupunkt-Massage, bei der die Behandlung der Akupunkturpunkte mittels leichtem Druck durchgeführt wird.
   
         
Bachblüten    
         
   
Dass der seelische Zustand die körperliche Gesundheit beeinflusst, ist wahrlich nichts Neues und gilt gleichermaßen für Mensch und Tier. Der englische Arzt und Homöopath Dr. Edward Bach (1866 - 1936) suchte und fand Pflanzen, deren Blütenauszüge auf negative Seelenzustände eine harmo-nisierende und heilende Wirkung ausüben. Durch die Gesundung der Seele wird die Heilung von Krankheiten beschleunigt, so dass eine Behandlung mit Bachblüten bei allen Krankheiten die Therapie unterstützt und den Erfolg verstärkt.
   
         
Biochemie    
         
   
Nicht die Wissenschaft der chemischen Vorgänge im organischen Leben ist hier gemeint, sondern das Heilverfahren, das der Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 - 1898) entwickelte. Nach seinen Erkenntnissen hängen Aufbau und Funktion jeder einzelnen Körperzelle (und damit auch der Organe) von bestimmten anorganischen Stoffen (Salzen) ab, die in genügender Menge vorhanden sein müssen. In der Regel werden diese Salze ausreichend mit der Nahrung angeboten und können im Falle einer Krankheit lediglich aufgrund von
Fehlregulationen nicht richtig aufgenommen werden. Bei der biochemischen Behandlung werden diese Salze als homöopathische Zubereitungen verab-reicht und so die Aufnahmebereitschaft der Zellen für diese Substanzen wieder hergestellt (Selbstheilungs-Prinzip).
   
         
Eigenblutbehandlung    
         
   
Schon im 15. Jahrhundert v. Chr. wurde die Eigenblutbehandlung in Ägypten als Therapie eingesetzt. Jeder Fremdkörper, der auf den menschlichen oder tierischen Organismus trifft, aktiviert das Immunsystem. Dem Patienten wird Blut entnommen und gewissermaßen als Fremdkörper wieder zugeführt, um so seine Abwehrlage zu stärken. Das Eigenblut kann auch mit z.B. Sauerstoff oder pflanzlichen oder homöopathischen Medikamenten angereichert werden. Angewandt wird diese Art der Behandlung vor allem bei chronischen Er-krankungen, die auf einer schlechten Immunlage basieren (Asthma, Allergien, Ekzeme etc.).
   
         
Homöopathie    
         
   
Die Homöopathie, entwickelt von Dr. Samuel Hahnemann (1755 - 1843), ist sicherlich das bekannteste der alternativen Heilverfahren. Hahnemann erkannte, dass bestimmte Stoffe, die beim Gesunden genau zu bezeichnende Krankheitszeichen hervorrufen, zur Heilung eben dieser Symptome im Krankheitsfall eingesetzt werden können. Die Aufgabe des Tierheilpraktikers besteht nun darin, das entsprechende Simile (= Ähnliches) für das erkrankte Tier zu finden. Selbst die kleinsten Zeichen und Verhaltensweisen, die auf den ersten Blick vielleicht gar nichts mit der Krankheit zu tun haben mögen, können beim Aufspüren des passenden "Arzneimittelbildes" von größter Wichtigkeit sein. So ist es nicht verwunderlich, dass eine homöopathische Anamnese mehrere Stunden dauern kann. Denn nur ein wirklich sorgfältig ausgewähltes, individuelles Arzneimittel kann den Körper zur Heilung anregen.
   
         
Neuraltherapie    
         
   
Das Innere eines jeden Körpers spiegelt sich auf Reflexzonen der Haut (den sog. "Head'schen Zonen") wider. Aber auch nervale Reizzustände außerhalb von Reflexzonen können Krankheiten auslösen und unterhalten. Ferdinand Huneke entdeckte im Jahr 1925, dass durch lokale Betäubung dieser Zonen ("Segmente" und "Störfelder") gestörte innere Funktionen positiv beeinflusst und geheilt werden können. Hierzu wird ein Lokal-Anästhetikum in die ent-sprechende Hautzone (meist durch Quaddlung) gespritzt.
   
         
Physiotherapie    
         
   
Für uns Menschen ist es selbstverständlich, dass wir bei oder nach rankheiten, Unfällen und/oder Operationen mit Hilfe von Krankengymnastik wieder „auf die Beine“ kommen wollen. Da Tiere an ähnlichen Problemen leiden, gibt es auch hier die sehr erfolgreiche Möglichkeit, mittels Physio-therapie Krankheiten zu heilen oder Symptome zu lindern, um ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen. Die Methoden sind ähnlich wie im Hu-manbereich: „Krankengymnastik“ in Form von passiver oder aktiver Bewegung, Behandlung mit dem Magnetfeld, Unterwassertherapie, Massagen, Lymphdrainage etc. Durch die Lockerung verspannten Gewebes, Anregung des Stoffwechsels, Aufbau von Muskelmasse wird der Schmerz vermindert und bislang eingeschränkte Bewegungen wieder möglich.
   
         
Phytotherapie    
         
   
Das Wort "Phyto" bedeutet aus dem griechischen übersetzt nichts anderes als "Pflanze" - die Phytotherapie ist also die Behandlung mit Heilpflanzen, die schon immer in der Volksheilkunde einen großen Stellenwert besaßen. Verabreicht werden Phytotherapeutika auch bei Tieren in allen bekannten Formen: Als Tee, Tinktur, Öl, Aufguß, Salbe, Puder etc.. Entgegen landläufiger Auffassung sind Heilpflanzen nicht immer risikolos und nebenwirkungsfrei, so dass die Behandlung mit Phytotherapeutika von fachkundigen Therapeuten durchgeführt werden sollte. Die heilende Wirkung der Pflanzen tritt nicht so prompt und intensiv ein wie bei anderen Therapiearten, ist dafür aber um so schonender.
   
         
Reiki    
         
   
Reiki ist die Methode des "biblischen" Handauflegens, die sich auch in unseren Breitengraden immer größerer Beliebtheit erfreut. "Erfunden" und für die breite Masse zugänglich gemacht wurde sie Anfang des 20. Jahrhunderts vom Japaner Mikao Usui. Der Begriff Reiki setzt sich aus zwei japanischen Worten zusammen: "Rei" (Geist, Seele) und "Ki" (Energie); er bezeichnet also die "Energie des Lebens". Auch die Akupunktur z.B. beruht darauf, durch gezielte Nadelstiche den Energiefluss anzuregen. Unserem westlichen Denken ist der Begriff der "reinen Energie", aus der handfeste Materie letztendlich besteht, noch relativ fremd und suspekt, jedoch hat die Quantenphysik bewiesen, dass alle Atome letztendlich aus "Quarks", d.h. für uns unsichtbaren Energie-einheiten bestehen. Die Anregung des Energieflusses wird bewirkt durch das Auflegen der Hände; man muss nicht daran glauben, um die Wirkung zu spüren: gerade Katzen, die für Schwingungen und Energieflüsse äußerst sensibel sind, fühlen sich bei dieser Art der Behandlung besonders wohl. Reiki hilft (ähnlich wie Akupunktur oder Homöopathie), die Selbstheilungsprozesse zu regulieren oder anzuregen.
   
         
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